Hallo !
Als erstes : DANKE, das ihr den Teil verschoben habt, der nichts mit der eigentlichen Fragestellung zu tun hatte!
Und zweitens : Entschuldigung, das ich noch mal nach bohre - aber ich verstehe die beiden Antworten aus der "Bibelgrichisch-Mailingliste" nicht!
Zu Antwort 1 :
Wieso ist das kein "richtiges" deutsch? Wenn man wortwörtlich übersetzt dann lautet der Vers : Du glaubst, daß DER Gott einer ist ... oder noch "runder" - dann aber nicht mehr in exakt der Reihenfolge der Worte aus dem TR : Du glaubst, das einer DER Gott ist ...
So zu übersetzen hat zwei Vorteile a) man lässt nichts weg (wir sollen + wollen doch nichts - nicht mal ein Strichlein - weglassen und nichts hinzutun, oder?!) und b) kann man nun gut erkennen das Jakobus hier ganz klar einen monothoistischen Gott Glauben predigt, der sogar den Dämonen bekannt ist! DER Gott ist nämlich nicht irgendein Gott - kein Götze oder gar ein machtloser, toter Nichts - sondern DER Gott, der der Schöpfer von allem ist!
zu Antwort 2 + der von Peter S:
Danke für die ausführliche Erklärung - jedoch seit wann ist des Wort "Gott" ein "Personenname"? Klar, Jesus, Paulus und Petrus sind Eigennamen - aber Christus, Gott, Messias, etc. sind doch sowas wie Titel - aber in keinem Fall Namen, oder irre ich?!
Im exegetischen Wörterbuch zum NT (Kohlhammer) findet sich dazu : "...theos ist eigentlich nicht Gottesname sondern Prädikatsbegriff!"
Ich weiss aus der Praxis das viele denken bzw. so handeln, als wäre Jesus der Vorname und Christus der Nachname - aber wir dürfen doch wissen das Jesus der Christus Gottes ist - also ist Christus einer der "Titel", die mein Herr und Retter trägt und eben kein Nachname, Familienname oder Gruppenname!
Das "ho theos" bezeichnet in Jak 2,19

klar den einen Gott, den wir auch Vater nennen dürfen! Und gerade in der Unterscheidung zu dem "ho theos" aus 2.Kor 4,4

ist die Herausstellung des Artikel "DER" besonders wichtig - denn hier wird jemand anders als "der Gott" bezeichnet. Und nur das DER macht deutlich, das hier ein ganz spezieller gemeint ist - ebenso wie bei Jakobus, auch wenn dieser einen anderen meint!
Entschuldigung das ich das so eng sehe - aber ich lebe in dem Glauben, das alles in Gottes Wort seinen festen Sinn und Platz hat und wir sündigen Menschlein daran nicht rumbasteln dürfen - auch nicht, damit es besser klingt!
Wenn ich Gottes herrliches Wort studiere, dann habe ich den Anspruch und die Hoffnung, das mir der/die Übersetzer nicht ihre "Meinung" als Gottes Wort verkaufen, sondern das sie das übersetzen, was dort im Grundtext steht. Aus dem Grund greife ich gerne zu Studienzwecken auf die Dabhar zurück. Über die Sonderlehre(n) des Übersetzers bin ich dabei im Bilde.
@ Sebastian H/R
Du schreibst von "vertrauenswürdigen Personen" - wen meinst Du KONKRET damit? Oder andersherum gefragt : welche Person ist denn -außer Jesus- vertrauenswürdig?
Gerne auch als PN - damit dieses Thema hier "rein" bleibt!
Ich wünsche allen einen gesegneten Tag!
Christian M.
1.Petrus 1.3 "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten!"