Wer ist heute das Volk Israel

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Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon AA/ZH/CH » 13.03.2010 11:35

Liebe Leser

Ich wäre froh, wenn ihr eure Einsichten zu
Hebräer Kapitel 8 Vers 8 - 13 (Elberfelder 1905)
8Denn tadelnd spricht er zu ihnen: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen; 9nicht nach dem Bunde, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bunde, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. 10Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein. 11Und sie werden nicht ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. 12Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken." 13Indem er sagt: "einen neuen", hat er den ersten alt gemacht; was aber alt wird und veraltet, ist dem Verschwinden nahe.
geben würdet.

Da hier von einem neuen Bund die Rede ist, interpretiere ich diese Stelle
auf die Wiedergeborenen dieser jetzigen Zeit, nicht auf ein
zukünftiges Ereignis. Seht ihr dies auch so? Da dieser Bund mit dem Haus
Israel gemacht wird, ist die (zumindest für mich) logische Schlussfolgerung,
dass ebendiese Wiedergeborene als zum Haus Israel gehörend gelten.

Auf diese Stelle bin ich natürlich in meiner Suche nach Einsicht über die
Stellung des Gesetzes, der Gebote usw gestossen. Darum die Frage:
unter der Voraussetzung, dass obige Feststellung korrekt ist, was bedeutet,
dass das die Gesetze in ihren Sinn gegeben und auf ihre Herzen geschrieben
ist?
Gruss,
Albert
AA/ZH/CH
 
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon bobby » 13.03.2010 18:22

Dieser Bund ist eindeutig für/mit Israel und bezieht sich auf das 1000 ige Reich.Alle werden erst dann IHN erkennen!Vorher nicht.
Wir haben hier im Forum diese Frage ausführlich behandelt, ich will mal versuchen das zu finden und einen Link zu setzen.
Liebe Grüße bobby!
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon bobby » 13.03.2010 18:25

... es in der Christenheit zu der Behauptung, dass Christen in dem Neuen Bund seien. Die oben angeführten Bibelstellen aus dem Galaterbrief machen ... aber die Zeit der Nationen vorbei. Alter Bund = Israel ist Segenskanal, Neuer Bund = Israel ist Segenskanal. Testament und Erben = Evangelium Gottes ...

von Ulrich
08.09.2007 16:06

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Liebe Grüße bobby!
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon bobby » 13.03.2010 18:27

viewtopic.php?f=27&t=1134

Versuche es mal da!
Liebe Grüße bobby!
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Olivier » 14.03.2010 12:03

bobby hat geschrieben:
von Ulrich
08.09.2007 16:06

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Link hier:
Herzliche Grüsse und Gottes Segen
Olivier
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 21.03.2010 18:50

Lieber Robert
der Neue Bund wird dann in Kraft treten, wenn Israel geistlicher weise sich Asche auf den Kopf gestreut hat und dann von Jehova Gott im Lande gesegnet wird. Jes 61.3
Das werden im Gegensatz zu Heute nicht nur Menschen aus dem Stamme Juda im Lande sein sondern wie es Jer 31.31 / Hb 8.8 prophetische sagt, die 2 zerbrochene Teile Israels und Juda vereint sein.
Das wird, nachdem Israel als Ganzes in den Nationen gerichtet wurde, der Fall sein.
Dann werden die Nationen Israel unter Druck, ähnlich wie es in der 9. Plage war 2. Mose 10.21 - 29 gezeigt ist, nach Israel entlassen, andre werde sie bringen und Ihnen anhangen.
Es sind dann Zustände und Ereignisse, die wir uns jetzt nicht vorstellen können, sondern aus dem Worte Gottes uns beim Lesen geoffenbart werden.
Herrlich wie sich Gott seines Volkes Israel erbarmt und zum Rosch der Völker machen wird.
Das wird alles es nach der Entrückung der Heiligen der Gnadenzeit sein.
Wie lange es nach der Entrückung geht bis die 70. Danielsche Jahrwoche anbricht, weiss ich nicht, weil ich dazu keine Schriftstelle kenne.
In IHM
Hans Peter
Denn von IHM und durch IHN und für IHN sind alle Dinge; IHM sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen!
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 21.03.2010 19:24

Das sind alles Dinge, die sich in Israel noch nicht erfüllt haben:
Jeremia 30. 18-22 Hebr 8.12
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon martin_1 » 22.03.2010 23:54

Liebe Freunde
Jeremia Kapitel 24 Vers 7 (Elberfelder 1905)
7Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren. -

beziehe ich auf die Verse vom Hebräerbrief, könnte dies aber meiner Meinung nach nicht mit einem "Bund" / "neuen Bund" für Christen in Einklang bringen.
Herzlichen Gruss
Martin
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 23.03.2010 01:13

Ja das ist sicher so, da der neue Bund sich ja ausschliesslich auf Israel bezieht.
Christen sind nie unter einem Bund sind aber mit dem Selben "Bundes-Blut" erlöst worden.
Man muss Unterscheiden, was das Ziel ist, aber nicht trennen, was die Grundlage ist.
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Dieter » 23.03.2010 11:18

Hans Peter hat geschrieben:Ja das ist sicher so, da der neue Bund sich ja ausschliesslich auf Israel bezieht.
Christen sind nie unter einem Bund sind aber mit dem Selben "Bundes-Blut" erlöst worden.
Man muss Unterscheiden, was das Ziel ist, aber nicht trennen, was die Grundlage ist.

Liebe Freunde,

jedenfalls sind wir Abrahams Nachkommen.

Galater 3,29
28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
29 Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.


Wir sind deselben Geistes :

Römer 11,17-18
17 Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums,
18 so überhebe dich nicht gegen die Zweige! Überhebst du dich aber, so bedenke: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!


Es gab auch im "alten Bund" Proselyten, das waren "Herzugekommene" aus den Heiden, die sich selbst Israel zugehörig sahen (Beispiel die Moabiterin Rut) und auch so gesehen wurden.

2. Mose 12,48-49
48 Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem HERRN das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden, und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern; und er soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen.
49 Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt.


Rut 1,12-18
12 Kehrt um, meine Töchter, und geht heim! Denn ich bin zu alt, um noch einen Mann zu heiraten. Und wenn ich auch spräche: Es ist zu hoffen, daß ich schon diese Nacht einen Mann bekomme und sogar Söhne gebäre! –
13 wolltet ihr deshalb warten, bis sie groß geworden sind? Wolltet ihr euch deshalb einschließen und keinen Mann heiraten? Nicht doch, meine Töchter! Denn mir ergeht es noch viel bitterer als euch, weil die Hand des HERRN gegen mich ausgestreckt ist!
14 Da erhoben sie ihre Stimmen und weinten noch mehr; und Orpa küßte ihre Schwiegermutter zum Abschied; Ruth aber hing ihr an.
15 Sie aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist umgekehrt zu ihrem Volk und zu ihren Göttern; kehre du auch um, deiner Schwägerin nach!
16 Aber Ruth antwortete: Dringe nicht in mich, daß ich dich verlassen und mich von dir abwenden soll! Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!
17 Wo du stirbst, da sterbe auch ich, und dort will ich begraben werden; der HERR tue mir dies und das und noch mehr, wenn nicht der Tod allein uns scheiden soll!
18 Als sie nun sah, daß sie sich fest vorgenommen hatte, mit ihr zu gehen, ließ sie davon ab, ihr zuzureden.


Herzliche Grüße,
Dieter
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 23.03.2010 20:57

jedenfalls sind wir Abrahams Nachkommen.


Lieber Dieter
dass es niemand falsch versteht, Abraham ist der Vater der Beschneidung und Vater des Glaubens. Das heisst selbstverständlich nicht, dass er der erste Gläubige war, das war Adam, aber er, Abraham ist der Prototyp des Glaubens.
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon AA/ZH/CH » 23.03.2010 23:07

Hans Peter hat geschrieben:Ja das ist sicher so, da der neue Bund sich ja ausschliesslich auf Israel bezieht.
Christen sind nie unter einem Bund sind aber mit dem Selben "Bundes-Blut" erlöst worden.


Heisst das, dass der neue Bund, wofür der Herr sein Blut vergossen hat, nicht für Christen gilt?
Gruss,
Albert
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 23.03.2010 23:32

Lieber Albert
das habe ich gestern geschrieben:
Ja das ist sicher so, da der neue Bund sich ja ausschliesslich auf Israel bezieht.
Christen sind nie unter einem Bund sind aber mit dem Selben "Bundes-Blut" erlöst worden.
Man muss Unterscheiden, was das Ziel ist, aber nicht trennen, was die Grundlage ist.
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Dieter » 24.03.2010 11:37

Hans Peter hat geschrieben:Christen sind nie unter einem Bund sind aber mit dem Selben "Bundes-Blut" erlöst worden.
Man muss Unterscheiden, was das Ziel ist, aber nicht trennen, was die Grundlage ist.

Lieber Hans Peter,

was verstehst du denn genau unter einem Bund?
Für mich ist ein biblischer Bund eine Verbindung oder ein Bündnis, das aus einer Zusage Gottes hervorgegkommen ist.

2. Mose 12,48-49
48 Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem HERRN das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden, und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern; und er soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen.
49 Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt.


Ich habe das Thema nie in der Tiefe studiert, aber die Proseyten scheinen mit in den Bund hineingenommen worden zu sein.

Herzliche Grüße,
Dieter
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 24.03.2010 13:14

Lieber Dieter
das hatte ich mir mal ab und zusammengeschrieben
In IHM
Hans Peter
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon Hans Peter » 28.03.2010 08:24

FragenbeantwortungHilfe + Nahrung Jahrgang 1987 - Seite: 124 - Verfasser: Werner Mücher
Inwieweit haben wir in dieser Zeit mit dem neuen Bund zu tun? Ich habe gelernt, daß der neue Bund nur mit Israel zu tun hat. B. V. aus S.
Der alte Bund (des Gesetzes) war ausschließlich mit dem Volk Israel geschlossen. Da Israel diesen Bund jedoch gebrochen hat, hat Gott in Jeremia 31,31-34 diesem Volk einen neuen Bund verheißen. In Hebräer 8 werden der neue und der alte Bund eingehend einander gegenübergestellt. Dort ist die Rede von dem ersten und zweiten bzw. neuen oder besseren Bund.
Jeder Bund hat zwei Seiten. Einerseits gibt Gott Verheißungen, andererseits erwartet Er etwas von denen, mit denen Er den Bund geschlossen hat. Bei dem alten Bund des Gesetzes versprach Gott dem Volk Segen und verhieß ihnen Leben (3. Mo 18,5), sofern sie ihrerseits das Gesetz befolgen würden. Im neuen Bund erwartet Gott aber nichts mehr von dem Menschen oder, besser ausgedrückt, hat Er alle Forderungen, aufgrund derer Er den Menschen segnen kann, in dem Werk des Herrn Jesus erfüllt. Das ist ein wichtiger Punkt. Man hört manchmal, daß der neue Bund einseitig sei und nur aus Gnade bestehe. Das ist nur die halbe Wahrheit. Gott kann jetzt Gnade üben, weil Er vollkommen befriedigt ist durch das Werk Christi. Darum sind auch die Segnungen und die Verheißungen des neuen Bundes unauflöslich und ewig.
Wenn der neue Bund nach Jeremia 31 auch formell mit Israel geschlossen werden wird, heißt das aber nun nicht, daß wir mit dem neuen Bund nichts zu tun hätten. Buchstäblich gilt der Bund für Israel. Geistlicherweise gilt er jedoch in weitaus tieferem Sinne für uns. Das wird dadurch sehr deutlich, daß Hebräer 8 den neuen Bund auf Christen aus den Juden anwendet.
Siebenmal heißt es in Hebräer 8 „ich werde" oder „ich gebe":
a) Ich werde in bezug auf das Haus Israel und in be-zug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen (Vers 8).
b) Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde (Vers 10).
c) Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe (Vers 10).
d) Ich werde sie auch auf ihre Herzen schreiben (Vers 10).
e) Ich werde ihnen zum Gott sein (Vers 10).
f) Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein (Vers 12).
g) Ich werde ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten nie mehr gedenken (Vers 12). a u. b) beziehen sich auf das formelle Bündnis mit Israel;
c u. d) beziehen sich buchstäblich auf Israel (sie werden dann das Gesetz halten). In der geistlichen Anwendung auf uns schreibt der Geist Gottes nicht das Gesetz in unsere Herzen und Sinne, sondern Christus, sodaß wir ein Brief Christi werden (2. Kor 3,3);
e) bezieht sich in weitaus tieferer Bedeutung auf uns, Gott ist nicht nur unser Gott, sondern auch unser Vater;
f u. g) ist für Israel zukünftig und hat sich in bezug auf uns bereits vollkommen erfüllt (siehe die Wiederholung dieser Verse in Hebräer 10,16-18).
2. Kor 3,6 bestätigt, daß der neue Bund zwar buchstäblich mit Israel geschlossen wird, daß aber die Apostel (und im besonderen Paulus als Apostel der Nationen) Diener des neuen Bundes waren. Somit findet der neue Bund in der geistlichen Bedeutung volle Anwendung auf Gläubige der jetzigen Zeit. Es ist nicht so, daß dadurch, daß der Bund buchstäblich mit Israel geschlossen wird, die Gläubigen der Versammlung in den Hintergrund treten. Gerade das Gegenteil ist der Fall: in der geistlichen Anwendung des neuen Bundes überragen unsere Segnungen die des Volkes Israel bei weitem.
Der Dienst des neuen Bundes teilt sich übrigens in zwei Teile auf (2. Kor 3,8. 9): den Dienst der Gerechtigkeit (das bezieht sich auf die Sündenvergebung, vgl. f) und g)) und den Dienst des Geistes (das bezieht sich auf das Wirken des Geistes in uns, vgl. c) und d)). Bemerkenswert ist noch die Tatsache, daß der Herr bei der Einsetzung des Abendmahls überall von diesem (neuen) Bund spricht. Hätten wir jedoch nur die Evangelien, könnten wir noch nicht mit Sicherheit sagen, daß der neue Bund auch volle Gültigkeit für die Christenheit hat, weil die Jünger auch ein Bild des jüdischen Überrestes sind. Doch Paulus wendet diese Worte in 1. Kor 11,25 ausdrücklich auf uns an. Außerdem wird dieser neue Bund in Hebräer 13,20 der „ewige Bund" genannt.
Zusammenfassend können wir also sagen:
1. Der neue Bund wird formell mit Israel geschlossen und geistlich auf die Christenheit angewendet.
2. Paulus nennt die Apostel und sich im besonderen „Diener des neuen Bundes".
3. In den Berichten über die Einsetzung des Abendmahls hören wir den Herrn jedesmal von dem Blut „des neuen Bundes" sprechen (Mt 26,28; Mk 14,24; Lk 22,20).
4. Paulus gebraucht diesen Ausdruck in 1. Kor 11,25 ebenfalls in Verbindung mit dem Abendmahl.
5. Der neue Bund ist ein „ewiger Bund" und geht somit über das zeitgebundene Volk Israel hinaus, denn im ewigen Zustand gibt es keine Völker mehr.
In IHM
Hans Peter
Denn von IHM und durch IHN und für IHN sind alle Dinge; IHM sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen!
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Re: Wer ist heute das Volk Israel

Beitragvon bobby » 28.03.2010 13:46

Sehr klare Aussage, die alle Unklarheiten beseitigt.
Danke, ich kann diese als Empfehlung weitergeben.
Liebe Grüße bobby!
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