Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

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Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon AA/ZH/CH » 12.03.2010 17:40

Liebe Leser

Ich hatte ja vor ca einer Woche die Frage nach dem "Halten des Sabbats" gestellt. Nun versuche ich, die verschiedenen
Antworten dazu zu verstehen und/oder nachvollziehen. Es stellt sich dabei heraus, dass einige Antworten
nicht nur für diese spezifische Frage relevant ist, sondern mich in einem allgemeineren Sinn interessiert.

Es fiel in dem angesprochenen Thread die Aussage
...dass, wenn jemand mit so was kommt, man ihm beauftragen soll, EINE Stelle in den Lehrbriefen die das lehrt zu suchen und erst dann wieder zu kommen, wenn er EINE Stelle in den Lehrbriefen gefunden habe. Er wird nie mehr kommen.


Dies würde ich gerne etwas genauer begründet haben. Ich bin eigentlich der Meinung, dass das Alte Testament zu wenig ernst genommen wird. Nun
möchte ich diesen Satz nicht dahingehend verstanden habe, dass ich zurück zum Gesetz will, wie ja viele vorwerfen, wenn man nur das Wort "Altes
Testament" in den Mund nimmt. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass alle Schrift zur Lehre nützlich ist.

Also, nach welchem Kriterium entscheiden wir, was wir als für Verbindlich anschauen, und was nicht, und weshalb genau dieses Kriterium?
Gruss,
Albert
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Re: Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon HaraldZ » 12.03.2010 18:44

Das Alte Testament wurde nicht aufgehoben, jedoch gibt es Handlungen im Alten Testament, welche klare gesetzlichen Charakter haben, welches deshalb nicht mehr für den Christen gelten, weil Jesus uns durch die Gnade aus dem Fluch des Gestzes befreit hat.

Warum also sollten Gesetze dann für dich gelten, wenn sie dir Fluch bringen und Gott ausrücklich davor warnt?
Der Sabbath steht doch in den Gesetzes-Tafeln nicht wahr?

Lies mal hier:
Galater 3, 10-11

Also grundsätzlich zählt das Alte Testament, aber nicht mehr aus dem Blickwinkel des Gesetzes.

Herzlichst
Harald
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Re: Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon bobby » 12.03.2010 19:26

Wir verstehen die Gegenwart besser, wenn wir die Vergangenheit kennen.
Nur das AT zeigt uns woher wir kommen, Schöpfung und den Sündenfall.
Dazu den Zorn Gottes über die Bosheit der Welt und Daß ER schon einmal die Welt zerstörte durch Wasser.(Petrus Brief beachten)
Das AT zeigt uns seine Gnade auf und das Versagen SEINES Volkes und SEINE Gerichte über das Volk.Das Gesetz ist als Erziehungsmittel wichtig zu wissen, aber das Meiste im AT handelt über die Geschichte mit Israel.
Daher soll man das AT kennen.
Im Zentrum des AT steht der kommende Christus, in allen Details z.B. der Stiftshütte!
Liebe Grüße bobby!
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Re: Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon AA/ZH/CH » 13.03.2010 10:09

Lieber Harald

du schreibst
Warum also sollten Gesetze dann für dich gelten, wenn sie dir Fluch bringen und Gott ausrücklich davor warnt?
Der Sabbath steht doch in den Gesetzes-Tafeln nicht wahr?


Diese Antwort scheint mir gar keine zu sein, oder hast du
Nun
möchte ich diesen Satz nicht dahingehend verstanden habe, dass ich zurück zum Gesetz will
und
Also, nach welchem Kriterium entscheiden wir, was wir als für Verbindlich anschauen, und was nicht, und weshalb genau dieses Kriterium?
anders vestanden, als ich es gemeint habe?
Gruss,
Albert
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Re: Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon HaraldZ » 13.03.2010 12:03

Nun es gibt für mich nur zwei Kriterien: Gesetz und Gnade...welche anderen Wege/Kriterien siehst du noch in der Bibel?

Deshalb nehme ich zur Kenntnis was im Bezug Gesetzlichkeit geschrieben ist, ich lass es mir eine Warnung sein, aber auch eine Steigerung der Freude über die Gnade.

Alles was den Heilsweg in der Gnade betrifft ist meines Erachtens das Kriterium des Unterscheidens.

Das Gesetz ermahnt uns, weist uns zurecht, aber die Gnade führt uns durch den Heiligen Geist ins Heil.

Herzlichst
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Re: Altes Testament - Evangelien - Lehrbriefe - Offenbarung

Beitragvon Dieter » 13.03.2010 17:08

HaraldZ hat geschrieben:Das Gesetz ermahnt uns, weist uns zurecht, aber die Gnade führt uns durch den Heiligen Geist ins Heil.

Wir können auch sagen:
Das Gesetz versklavt uns und bereitet zwanghafte Ängste (Pharisäertum), die Gnade Gottes macht uns,
wenn wir sie richtig verstanden und erfasst haben, frei und froh.

Jak 1,25 (spricht meiner Einschätzung nach eher von einer Gesetzmässigkeit, als von einem Gesetz)
Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser [Mensch],
der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun.
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
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