Halten des Sabbats

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Halten des Sabbats

Beitragvon AA/ZH/CH » 07.03.2010 23:37

Liebe Leser

Ich hatte bis vor kurzem gemeint, dass es eigentlich
recht einfach sein müsste, anhand der Bibel zu zeigen,
weshalb der Sabbat nicht mehr einzuhalten wäre. Nun
habe ich aber nach einem Vortrag gemerkt, dass so
einfach ich es gar nicht finde. Ich wäre um eine
Zusammenfassung der besten Argumente dafür/dagegen
dankbar.
Gruss,
Albert
AA/ZH/CH
 
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 07.03.2010 23:45

Lieber Albert
man kann nichts und man muss nichts "halten".
Es gibt nicht eine einzige Bibelstelle woraus hervor geht, dann Christen einen Sabbbath oder ein Sonntag oder sonst was "halten" müssten.
So was geht gar nicht. Nie! Es wäres sowieso das Kreuz und den Herrn verleugnend!
Das ist sws. Theologiestudenten Ulk, mehr nicht. Ich nehme ja nicht an, dass Du einem Adventisten eine Sekunde zuhören würdest.
In IHM
Hans Peter
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon AA/ZH/CH » 08.03.2010 00:18

Lieber Hans-Peter

Ich muss vielleicht etwas ausholen. Den Vortrag hab ich nicht bei den Adventisten gehört, sondern
bei jemandem, der sich nicht in Schema pressen will, sondern (wie du ja -wie ich denke- auch) sich
mal grundsätzlich darauf beruft, sich von allen menschlichen Dogmen losgesagt zu haben und nur
noch dem Herrn Jesus zu folgen. Dies nehme ich ihm auch ab. Er sagt nicht, dass das Halten
des Sabbats rettet, sondern, wie wir wohl alle, allein das Kreuz. Soweit sehe ich keine Leugnung
des Kreuzes. Es ist, wenn ich das zusammenfassend darstellen soll, etwa so: Wenn ein Bankräuber
angibt, gerettet zu sein, und Busse getan zu haben, und er weiterhin stiehlt, bestehen doch
berechtigte Zweifel an der ernsthaftigkeit seiner Busse - und deshalb an der Wiedergeburt.
Weil stehlen in den zehn Geboten ist und der Herr Jesus sagt, wer ihn liebe, seine Gebote halte.
Und zu den Geboten gehöre nun mal auch das Sabbatgebot. Etwa so, in Kürze, die Ausführungen
im Vortrag. Interessant habe ich gefunden (und ins Nachdenken gebracht hat mich), dass wir
heute daran festhalten, dass der Sonntag der "Tag des Herrn" ist, wo wir zusammenkommen,
frei nehmen von der Arbeit usw, aber biblisch es nicht begründbar ist, weshalb ausgerechnet
der Sonntag und nicht der Samstag.

Ich gebe es ungern zu, aber ich bin doch grad ein bisschen unsicher, ob das mit dem Sonntag nicht
einfach doch Tradition ist.
Gruss,
Albert
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Dieter » 08.03.2010 00:22

Hans Peter hat geschrieben:Ich nehme ja nicht an, dass Du bei Adventisten eine Sekunde zuhören würdest.

1 Thessalonicher 5,21
Prüft alles, das Gute behaltet!


Da wir nicht unter dem Gesetz sind, gibt es auch nichts aus dem Gesetz zu halten.

Römer 6,14
Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.


Die neutestamentliche Bedeutung des Sabbats finden wir in Hebräer 3+4: Es geht um das heute.
Wie sollen heute (jeden Tag) ruhen von eigenen Werken; Christus in uns tut Seine Werke.

Hebräer 4,10-11
10 Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken wie Gott von seinen eigenen.


Das Thema ist eigentlich einfach aber anscheinend trotzdem schwer zu erfassen.

Herzliche Grüße,
Dieter
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon HaraldZ » 08.03.2010 01:05

Galater Kapitel 5 Vers 4 (Elberfelder 1905)
4Ihr seid abgetrennt von dem Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werdet; ihr seid aus der Gnade gefallen.


Haben wir wirklich verstanden, was Gnade ist?

Von Christus abgetrennt zu sein, ist gleichzusetzen mit einem Todesurteil...wenn man das weiß, dann versteht man auch:

Galater Kapitel 3 Vers 1 - 3 (Elberfelder 1905)
1O unverständige Galater! wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus, als [unter euch] gekreuzigt, vor Augen gemalt wurde? 2Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Kunde des Glaubens? 3Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden?

Galater Kapitel 3 Vers 23 - 25 (Elberfelder 1905)
23Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. 24Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden. 25Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;

Galater Kapitel 3 Vers 29 (Elberfelder 1905)
29Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Same und nach Verheißung Erben.

Galater Kapitel 4 Vers 21 - 28 (Elberfelder 1905)
21Saget mir, die ihr unter Gesetz sein wollt, höret ihr das Gesetz nicht? 22Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 23aber der von der Magd war nach dem Fleische geboren, der aber von der Freien durch die Verheißung, 24was einen bildlichen Sinn hat; denn diese sind zwei Bündnisse: eines vom Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, welches Hagar ist. 25Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Knechtschaft; 26aber das Jerusalem droben ist frei, welches unsere Mutter ist. 27Denn es steht geschrieben: "Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst; brich in Jubel aus und schreie, die du keine Geburtswehen hast! denn die Kinder der Einsamen sind zahlreicher als derjenigen, die den Mann hat." 28Ihr aber, Brüder seid, gleichwie Isaak, Kinder der Verheißung.


Es gibt noch sehr sehr viele andere Stellen, in denen Gott uns mit der Nase darauf stoßen möchte uns vor dem Gesetz zu schützen.
Adam hatte nur ein Gebot zu halten und versagte kläglich, sid wir besser als Adam und wollen den Sabbath halten?

Bevor man anfangen möchte den Sabbath oder andere Gebote zu halten, prüft mal euer Herz, ob es wirklich mit GANZER KRAFT und mit GANZEN HERZEN Gott liebt..gesagt ist es schnell, aber bestätigt dein Herz das auch? Schon allein da versagen wir Christen täglich kläglich.

Freut euch der Gnade Brüder
Herzlichst
Harald
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon EMIL » 08.03.2010 11:12

Lieber HaraldZ

Du schreibst:

Bevor man anfangen möchte den Sabbath oder andere Gebote zu halten, prüft mal euer Herz, ob es wirklich mit GANZER KRAFT und mit GANZEN HERZEN Gott liebt..gesagt ist es schnell, aber bestätigt dein Herz das auch? Schon allein da versagen wir Christen täglich kläglich.

Was ist denn der Unterschied zwischen Gesetz und Gebote?

Ich nennen nur folgende Verse

Die Beschneidung hat keinen Wert an sich und das Unbeschnittensein auch nicht. Was zählt, ist das Halten der Gebote Gottes. (1.Kor 7:19)

Wenn wir seine Gebote halten, wird uns bewusst, dass wir ihn kennen. (1.Joh 2:3)

Wenn jemand behauptet: "Ich kenne Gott!", aber seine Gebote nicht hält, ist er ein Lügner. In ihm wohnt die Wahrheit nicht. (1.Joh 2:4)

Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gemeinschaft mit Gott und Gott lebt in ihm. Dass Gott wirklich in uns lebt, wissen wir durch den Heiligen Geist, den er uns gegeben hat. (1.Joh 3:24)

Dass wir die Kinder Gottes lieben, erkennen wir daran, dass wir Gott lieben und seine Gebote halten. (1.Joh 5:2)

Unsere Liebe zu Gott zeigt sich im Befolgen seiner Gebote, und das ist nicht schwer. (1.Joh 5:3)

Wie muss ich denn diese Gebote halten, damit ich nicht gesetzlich (oder "unter dem Gesetz") lebe?

Ich bin bekehrt und wiedergeboren. Ich möchte die Gebote halten, weil ich Gott liebe. Lebe ich denn dann "nach dem Gesetz"? Oder verstehe ich unter "dem Gesetz leben" etwas falsches?

in IHM
Emil
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon bobby » 08.03.2010 11:15

Kolosser 2:16. So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats,
17. welche Dinge doch nur ein Schatten derer sind, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat.

Eindeutig!
Wenn jemand lehrt den Sabbath zu halten, würde ich sofort den Raum verlassen. Ganz schnell und nicht mehr zurückkehren!

Einschub von HPW:
Lieber Bobby,
Versammlungsstunden verstehe ich wie das Forum hier.
Wenn jemand etwas falsches lehrt, kann man in fragen, wie er es meint, (Sprech / hörfehler)
dann sagen, was steht,
wenn er dann nicht hört, in bitten nichts mehr zu lehren bis es geklärt ist,
wenn er hartnäckig bleibt, muss er ausgeschlossen werden.
Wenn aber die Geschwister es auch so wie der falsche Lehrer es halten,
dann bleibt Dir nix anderes, als zu gehen.
Ich bin 2 x aus einer Gruppe weggegangen.
Aber erst nachdem ich alles andere versucht habe.
Aber wenn es nur noch Radau gibt, bringt`s nix.
So auch im Forum. Aber es ist auch nicht immer einfach klar und eindeutig.
Liebe Grüße bobby!
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Dieter » 08.03.2010 12:32

bobby hat geschrieben:Eindeutig!
Wenn jemand lehrt den Sabbath zu halten, würde ich sofort den Raum verlassen.Ganz schnell und nicht mehr zurückkehren!
Und wenn jemand lehrt, nicht zu lügen?
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Nikodemus » 08.03.2010 12:48

Ich bin bekehrt und wiedergeboren. Ich möchte die Gebote halten, weil ich Gott liebe. Lebe ich denn dann "nach dem Gesetz"? Oder verstehe ich unter "dem Gesetz leben" etwas falsches?

in IHM
EmilEMILAMMANN


Wer den heiligen Geist besitzt, erfüllt die Gebote.
Allerdings nur in den Augen des Herrn Jesus. Menschen die sich bekehren, kommen in die Position des "Gesetzeserfüller",
aber der Zustand sieht bis zur Leibeserlösung anders aus, nämlich als "Gesetzesbrecher". Daher sind WG auch Sünder, aber Begnadigte.

Können wir jetzt daher in der Sünde genüsslich weitermachen???
Fragen wir mal Gottes Wort:

Das neue Leben Römer 6
1 Was bedeutet das nun für uns? Sollen wir etwa weitersündigen, damit Gott Gelegenheit hat, uns seine Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe zu zeigen? 2 Natürlich nicht! Als Christen sind wir für die Sünde tot. Wie könnten wir da noch länger mit ihr leben? 3 Ihr wisst doch, was bei der Taufe geschehen ist: Wir sind auf den Namen Jesu Christi getauft worden und haben damit auch Anteil an seinem Tod. 4 Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen. 5 Denn wie wir seinen Tod mit ihm geteilt haben, so haben wir auch Anteil an seiner Auferstehung. 6 Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen. 7 Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden - auch nicht von der Sünde. 8 Sind wir aber mit Christus gestorben, dann werden wir auch mit ihm leben - davon sind wir überzeugt. 9 Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10 Mit seinem Tod hat Christus ein für alle Mal beglichen, was die Sünde fordern konnte. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott. 11 Das gilt genauso für euch, und daran müsst ihr festhalten: Ihr seid tot für die Sünde und lebt nun für Gott, der euch durch Jesus Christus das neue Leben gegeben hat. 12 Achtet darauf, dass euer vergänglicher Leib nicht von der Sünde, von seinen Begierden beherrscht wird. 13 Nichts, keinen einzigen Teil eures Körpers sollt ihr der Sünde als Werkzeug für das Böse zur Verfügung stellen. Dient vielmehr Gott mit allem, was ihr seid und habt. Weil ihr mit Christus gestorben seid und er euch neues Leben schenkte, sollt ihr jetzt Werkzeuge in Gottes Hand sein, damit er euch für seine Ziele einsetzen kann. 14 Die Sünde hat ihre Macht über euch verloren. Denn ihr seid nicht länger an das Gesetz gebunden, sondern ihr lebt von der Barmherzigkeit Gottes.

Befreit, um Gott zu dienen
15 Soll das nun etwa heißen, dass wir einfach Schuld anhäufen können, weil ja Gottes Barmherzigkeit zählt und wir das Urteil des Gesetzes nicht mehr zu fürchten brauchen? Nein, so ist das nicht gemeint! 16 Wisst ihr nicht, dass ihr dem Herrn gehorchen müsst, dem ihr euch verpflichtet habt? Und das heißt: Entweder entscheidet ihr euch für die Sünde und werdet sterben, oder ihr hört auf Gott, und er wird euch annehmen. 17 Aber Gott sei Dank! Ihr seid nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ihr hört von ganzem Herzen auf das, was euch gelehrt worden ist. 18 Denn nachdem ihr von der Herrschaft der Sünde wirklich frei geworden seid, könnt ihr jetzt Gott dienen und das tun, was ihm gefällt. 19 Weil ihr das so schwer verstehen könnt, will ich es euch an einem bekannten Beispiel deutlich machen, dem Sklavendienst: Früher habt ihr der Zügellosigkeit und dem Unrecht wie Sklaven gedient. Jetzt aber sollt ihr uneingeschränkt Gott dienen; lebt so, wie es ihm gefällt, denn ihr gehört zu ihm! 20 Als Sklaven der Sünde wart ihr zwar frei, allerdings nur vom Guten. 21 Und was kam dabei heraus? Bei dem Gedanken daran könnt ihr euch heute nur schämen, denn ihr hattet dafür nichts anderes als den Tod verdient. 22 Aber jetzt seid ihr frei von der Sünde und dient Gott als seine Knechte. Ihr gehört zu ihm und tut, was ihm gefällt, und schließlich schenkt er euch das ewige Leben. 23 Denn die Sünde wird mit dem Tod bezahlt. Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn, ewiges Leben.

Ein Gottes Kind muß nicht mehr die Gebote halten, sondern ein Gottes Kind will nicht mehr die Gebote brechen, da liegt der Unterschied.
Die Zehn Gebote dienen als Spiegel für deine Sündhaftigkeit, und bezüglich des Sabbatsgebot hat der Dieter oben es schon gut erklärt.


Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
Nächstenliebe ausführen ist die wahre Anbetung Gottes, denn damit ist dann der Frieden zwischen Gott und dem Menschen hergestellt, denn damit sind ja die Gebote erfüllt.
Aber diese NL/Gesetztzeserfüllung kann man nur mit Hilfe von dem Herrn Jesus ausführen. Daher muß der Mensch erstmal zu Jesus kommen, aber das geschieht nur durch
echter Busse und Umkehr. Das erwartet der Herr. Dann bekommt der Mensch den heiligen Geist, und kann somit diese wahre Anbetung vollziehen. Wahre Anbetung geschieht nämlich nur durch Geist und Wahrheit = Jesus.
Joh 4,23
Joh 4,24
Joh 14,17
Joh 16,13
Eph 1,13
2Thess 2,13
1Joh 4,6
1Joh 5,6

Getrieben durch den Geist, flieht der Gläubige der Sünde, und er kann sich noch nicht mal auf Dauer dagegen wehren, weil der Vater in ihn zieht.

Soweit dazu
LG
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der Thomas
epheser 2,8: Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Nikodemus » 08.03.2010 13:09

Christus war der einzige der die wahre Nächstenliebe presentierte. Die alles umfassende aufopfernde Liebe, nämlich, dass er sich für uns opferte.
Er gab sein Leben, damit auch wir leben können.
Ein Mensch der Christus aufnimmt, durch echte Busse und Umkehr, der opfert sich im geistige Sinne auch auf.
Er opfert seinen alten Adam, indem er ihn bewusst aufgibt und ihn durch Gott ans Kreuz schlagen lässt, und wird zugleich auch
sinnbildlich mit Christus begraben und wieder auferstanden.
Dieser Prozess wird ja in Römer 6 beschrieben.
Der Mensch macht also im Sinnbildlichen die gleiche Prozedur mit, die der Heiland mitmachte.
Somit erfüllt er diese aufopfernde Nächstenliebe, nämlich die Liebe zum Herrn Jesus.
Christus hat das Gesetz/ Gebote durch seinen Tod erfüllt, und somit auch der nun gläubig Gewordene, daher
sind wir Überwinder geworden, weil wir uns zur Busse und Umkehr überwunden hatten, und erüllten somit die NL, die aber nur vor Gottes Augen sichtbar ist, aber dennoch in jedem Gläubigen exestiert.
Das ist die pure Gnade, die ein religiöser Mensch nicht akzeptieren kann, denn er ist immer noch auf Leistung aus.

Wahre NL üben wir auch darin aus, in dem Menschen sehen ( und sie werden erkennen, wessen Geistes Kinder wir sind) das auch wir dem alten Adam gestorben sind, und diese somit auch zum Sterben kommen, damit auch sie gerechtfertigt werden. Und so zieht sich das immer weiter. Gerettet um zu retten.

Soweit dazu
LG
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Thomas
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 08.03.2010 13:16

Er opfert seinen alten Adam,

Lieber Thomas
ich sehe das ziemlich gleich wie Du.
Hinweis:
Ich würde hier nicht von "Opfer" schreiben, das ist nämlich hier ja kein Wohlgeruch...
Ich schreibe ja beim Juden Mord der Nazis auch nicht von "Holocaust", das war es eben gerade nicht.
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 08.03.2010 13:20

(wie du ja -wie ich denke- auch) sich
mal grundsätzlich darauf beruft, sich von allen menschlichen Dogmen losgesagt zu haben und nur
noch dem Herrn Jesus zu folgen.


Lieber Albert.
wir hatten am Sonntag nach der Anbetungsstunde das Thema: Sünden der Vorväter.

Es wurde da auch vermerkt, dass, wenn jemand mit so was kommt, man ihm beauftragen soll, EINE Stelle in den Lehrbriefen die das lehrt zu suchen und erst dann wieder zu kommen, wenn er EINE Stelle in den Lehrbriefen gefunden habe. Er wird nie mehr kommen.

Mach das so mit den Sabbath "Lehrer".
Meist ist die Sabbathlehre wie die kein [Schweinefleisch"lehre"] bei denen zwar nur firlefanz, wenn aber jemand echt den Sabbath lehrt, ist er unter den Fluche. (Ich esse fast kein Schweinefleisch, weil ich nachher so stinke... ich rieche es auch bei den anderen...
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 08.03.2010 13:42

Einschub von HPW:
Lieber Bobby.
Versammlungsstunden verstehe ich wie das Forum hier.
Wenn jemand etwas falsches lehrt, kann man in fragen, wie er es meint, (Sprech / Hörfehler)
dann sagen, was steht,
wenn er dann nicht hört, in bitten nichts mehr zu lehren bis es geklärt ist,
wenn er hartnäckig bleibt, muss er ausgeschlossen werden.
Wenn aber die Geschwister es auch so wie der falsche Lehrer es halten,
dann bleibt Dir nix anderes, als zu gehen.
Ich bin 2 x aus einer Gruppe weggegangen.
Aber erst nachdem ich alles andere versucht habe.
Aber wenn es nur noch Radau gibt, bringt`s nix.
So auch im Forum. Aber es ist auch nicht immer einfach klar und eindeutig.
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon HaraldZ » 08.03.2010 17:22

@EMILAMMANN

Was ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gebot?
Ich möchte Dir sagen wie ich es aus der Schrift sehe:

Ein Gesetz ist etwas, was ich nicht halten kann, gar nicht erst versuchen soll es zu halten (der Heilige Geist hilft dir dabei auch nicht), denn du wirst das ganze Gesetz zu halten schuldig...=Todesurteil

Ein Gebot ist etwas was ich nicht halten kann, ohne der Hilfe des Heiligen Geistes, der aber wiederum, also der Heilige Geist, wird dich mehr und mehr dahin treiben die Gebote zur Verherrlichung Gottes dem Vater zu halten bzw. halten zu können...weil der, von dem dieser Geist stammt, alles überwunden hat.

Interessant ist, dass es genügt ein einziges Gesetz nicht zu halten, um allen Gestze schuldig zu werden...
Im Gegensatz dazu, fiel mir auf, dass es ein einziges Gesetz gibt, in dem ALLE Gesetze erfüllt sind...ich wähle für mich den zweiten Weg.

Vergleiche bitte hier folgende Verse, lieber EMILAMMANN:
Jakobus Kapitel 2 Vers 10 (Elberfelder 1905)
10Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden.

Galater Kapitel 5 Vers 14 (Elberfelder 1905)
14Denn das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".


Ich bin so dermassen beeindruckt von dieser Klarheit, von dieser Geradlinigkeit. Amen.

Maranatha!

Herzlichst
Harald
Zuletzt geändert von HaraldZ am 08.03.2010 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Herbert.De » 08.03.2010 19:07

Nachstehend ein paar wertvolle Gedanken zum Thema aus "Gedanken zum 5.Buch Mose" - H.L. Heijkoop, Winschoten

Das Gesetz: Die Lebensregel des Christen?
Johannes 14,21; 1.Johannes 3,21-24; Römer 7+8

Könnte irgend etwas mehr Kraft geben als der Wunsch, dem Herzen unseres geliebten Herrn Freude zu bereiten? Welch einen Wert verleiht das jeder noch so kleinen Tat des Gehorsams! Wie weit ist das jedem gesetzlichen System überlegen! Der Gegensatz zwischen Gesetz und Christentum ist gleich dem Unterschied zwischen Tod und Leben, Gefangenschaft und Freiheit, Verdammnis und Gerechtigkeit, Zweifel und Gewißheit. Wie verkehrt ist daher jeder Versuch, diese beiden Dinge miteinander zu vermengen, sie zu einem System zu verschmelzen, als wären es nur zwei Äste aus demselben Stamm. Welch eine hoffnungslose Verwirrung würde das geben! Dieser Versuch steht in krassem Gegensatz zu der Lehre des ganzen Neuen Testaments.

"Ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade", sagt der Apostel unmißverständlich (Röm. 6, 14). Der Heilige Geist erklärt hier mit Nachdruck, daß die Christen nicht unter Gesetz sind. Wenn wir unter Gesetz wären, so würde die Sünde über uns herrschen. Wir finden in der Schrift beständig, daß "Sünde", "Gesetz" und "Fleisch" miteinander verbunden sind. Jemand, der unter Gesetz steht, kann niemals das Glück kennenlernen, aus der Herrschaft der Sünde befreit zu sein. Schon hieran können wir erkennen, wie verkehrt es ist, jemandem das Gesetz aufzuerlegen. Man würde denjenigen in eine Stellung drängen, in der die Sünde mit unumschränkter Macht über ihn herrscht. Es ist ganz und gar unmöglich, Heiligkeit durch das Gesetz hervorzubringen. Wenden wir uns noch einen Augenblick Römer 7 zu. Wir lesen in Vers 4 dieses Kapitels: "Also seid auch ihr, meine Brüder", das heißt also alle wahren Gläubigen, das ganze Volk Gottes, "dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten." Es braucht kaum gesagt zu werden, daß wir nicht "dem Gesetz getötet" und zugleich "unter dem Gesetz" sein können.

Beachten wir dabei, daß der Apostel nicht sagt, das Gesetz sei getötet. Wir sind durch den Tod Christi aus dem Bereich des Gesetzes herausgenommen worden. Christus nahm unseren Platz ein. Er wurde geboren unter Gesetz und auf dem Kreuz für uns zur Sünde gemacht. Aber Er starb und wir mit Ihm, und so hat Er uns dadurch aus der Stellung, in der wir unter der Herrschaft der Sünde und unter dem Gesetz standen, völlig herausgenommen und uns in eine ganz neue Stellung, in eine lebendige Gemeinschaft und Einheit mit sich selbst gebracht, so daß jetzt auch von uns gesagt werden kann: ' ... daß gleichwie er ist, auch wir sind in dieser Welt". Ist Er unter Gesetz? Nein. Dann sind auch wir nicht unter Gesetz. Hat die Sünde noch einen Anspruch an Christus? Nicht den geringsten. So hat sie auch keinen Anspruch mehr an uns. Was unsere Stellung betrifft, so sind wir, wie Er ist, in der Gegenwart Gottes. Würden wir uns daher wieder unter das Gesetz stellen, so wäre das eine vollständige Umkehrung unserer christlichen Stellung und ein Widerspruch gegen die Aussagen der Heiligen Schrift.

Wie könnte ein Leben in Heiligkeit gefördert werden, wenn die eigentlichen Grundlagen des Christentums beseitigt werden? Wie könnte die in uns wohnende Sünde niedergehalten werden, wenn man uns gerade unter das System zurückbringt, das der Sünde die Macht über uns gibt? Ein göttliches Ziel kann nur auf einem göttlichen Weg erreicht werden. Gottes Weise aber, wie Er uns aus der Herrschaft der Sünde befreit, besteht darin, daß Er uns aus dem Herrschaftsbereich des Gesetzes herausnimmt. Wir sind nicht mehr unter Gesetz, sondern unter Gnade. Wer daher einen Christen wieder unter das Gesetz stellen will, handelt im Widerspruch zu Gott. Doch hören wir, was der Apostel in Römer 7 weiter sagt:

"Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen. Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten des Buchstabens" (V. 5. 6).
Auch diese Worte sind klar. Wenn der Apostel sagt: "Als wir im Fleische waren", so weist er damit doch auf die Vergangenheit hin, auf eine Stellung, in der wir uns nicht mehr befinden. Aber sind denn die Gläubigen nicht mehr im Fleische? Nein, die Schrift erklärt das ausdrücklich. Will das sagen, daß sie nicht mehr im Leibe sind? Keineswegs.

Sie sind noch in diesem Leib der Schwachheit, aber wenn es sich um ihre Stellung vor Gott handelt nicht mehr im Fleische. Am klarsten wird das in Römer 8: "Die aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt". Diese Worte stellen uns eine ernste Tatsache, zugleich aber auch ein herrliches Vorrecht vor Augen. "Die aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen." Sie mögen ehrbar, liebenswürdig und religiös sein, aber sie können Gott nicht gefallen. Ihre Stellung ist falsch. Die Quelle, aus der all ihr Tun entspringt, ist verderbt. Die Wurzel und der Stamm, von dem alle Zweige ausgehen, sind faul und hoffnungslos schlecht. Sie können nicht eine Frucht hervorbringen, die wirklich gut und Gott angenehm ist. "Sie vermögen Gott nicht zu gefallen". Sie müssen in eine ganz neue Stellung gebracht werden und müssen ein neues Leben empfangen.

Doch laßt uns auch das herrliche Vorrecht aller wahren Gläubigen nicht aus dem Auge verlieren: "Ihr aber seid nicht im Fleische". Die Gläubigen sind nicht mehr in einer Stellung, in der sie Gott nicht gefallen können. Sie haben eine neue Natur, ein neues Leben empfangen. Der Heilige Geist ist die Kraft dieses Lebens, Christus der Ursprung, die Herrlichkeit das Ziel und der Himmel die Heimat. Es ist wohl wahr, daß der Gläubige irren kann, daß er geneigt ist, seinem eigenen Willen zu folgen und imstande ist zu sündigen. In ihm, das ist in seinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Aber seine Stellung ist auf das Fundament der Gnade gegründet, und für den Zustand des Gläubigen hat Gott in Seiner Gnade vorgesorgt durch das vollgültige Opfer und die allmächtige Fürsprache unseres Herrn Jesus Christus. Er hat den Gläubigen für immer von dem schrecklichen System befreit, dessen hervorstechende Züge "Fleisch", "Gesetz", "Sünde" und "Tod" sind, und Er hat ihn auf den herrlichen Platz versetzt, der durch "Leben", "Freiheit", "Gnade", "Friede", "Gerechtigkeit", "Heiligkeit", "Herrlichkeit“, ja durch "Christus" selbst charakterisiert wird (vgl. Hebr. 12, 18 24).

Das gesetzliche System des Menschen steht der Lehre des ganzen Neuen Testaments schnurstracks entgegen. Gegen dieses System und seine Verteidiger mußte Paulus, der treue Knecht des Herrn, während seines ganzen Lebens kämpfen. Beständig warnte er davor. Denn die Gesetzeslehrer wollten überall seine gesegnete Arbeit untergraben, verderben und die Christen im Glauben irreführen.

Liebe Grüße

Herbert.De
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon bobby » 09.03.2010 09:55

Liebe Brüder,
während einer Versammlung darf nichts stehen gelassen werden, was der Bibel widerspricht. Hält jemand einen Vortrag mit falscher Lehre, muß zwingend in gleicher Stunde die Korrektur durch Brüder erfolgen.
Da ich vermute, daß dies nicht geschah, war das für mich ein "Alarmzeichen".
Ich verlies 1999 eine Gemeinde und habe sie nie wieder betreten, weil ein Theologe forderte, Teile der Bibel als nicht mehr verbindlich zu erklären (alle Aussagen von Paulus über Frauen im Dienst/Gemeinde).
Da die Leitung nichts dazu sagte, ich nicht mehr reden durfte, ging ich! Meine Familie nahm ich mit, (habe nicht mal gefragt, aus einem brennenden Haus würde ich sie auch mitnehmen ohne zu fragen) und werde diese nie wieder wegen dieser Gotteslästerung betreten, habe auch alle Kontakte abbrechen müssen, weil ich danach übel beschimpft wurde durch die Leitung.
Falsche Lehre ist der Sauerteig, den wir ausfegen sollen. Sehe ich das falsch? Bitte korrigiert mich dann!
Liebe Grüße bobby!
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 09.03.2010 13:27

Lieber Bobby
unter diesen Umständen hast Du 100% das Richtige getan.
Nie würde ich glauben, dass jemand der Bibelkritik betreibt oder zulässt, wiedergeboren sei.
Darum glaube ich auch nicht, dass WJO wiedergeboren war. AV Muttermilch hin oder her. Auch wenn er von HLH promotet war...
In IHM
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Dieter » 09.03.2010 16:28

bobby hat geschrieben:während einer Versammlung darf nichts stehen gelassen werden, was der Bibel widerspricht. Hält jemand einen Vortrag mit falscher Lehre, muß zwingend in gleicher Stunde die Korrektur durch Brüder erfolgen.

Lieber Robert,

abgesehen davon, dass noch eine Frage von weiter oben offensteht,
posting.php?mode=quote&f=2&p=20726#pr20702
hier noch weitere Fragen:
Wo finde ich die Anweisung, dass falsche Lehren noch in derselben "Stunde" korrigiert werden müssen?
Geht das überhaupt so einfach und so schnell? Liegt es möglicherweise an mangelnder Langmut und Leidensbereitschaft, wenn man versucht, schnell und energisch den eigenen, wenn auch richtigen Standpunkt zu behaupten? Kann es sich auch um Rechthaberei drehen, wenn man energisch und schnell geistliche Erkenntnis "durchboxen" will?
Wer entscheidet, welche Auslegung richtig ist und wer ist verantwortlich in einer Gemeinde, wenn verschiedene Ansichten herrschen wollen und vielleicht sogar leitende Brüder irren?
An welchem Verhalten erkennen wir den Geist Gottes und die Liebe Jesu bei anderen und bei uns selbst?

Einen guten Grundsatz habe ich kennengelernt, dass man bei geistlichen Antworten Einmütigkeit sucht. Wird eine Einmütigkeit nicht hergestellt, bleibt erst mal alles, wie es war.

Herzlichen Gruß,
Dieter
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon Hans Peter » 09.03.2010 18:45

Wo finde ich die Anweisung, dass falsche Lehren noch in derselben "Stunde" korrigiert werden müssen?
Lieber Dieter
ich bin zwar nicht direkt gefragt.
bei falscher Lehre ist es sicher gut, wenn man direkt und öffentlich zurückfragt oder allenfalls auch gleich entsprechende Hinweise aus dem Wort direkt und öffentlich weitergibt.
2 oder 3 lasst reden, die andern lasst urteilen.
Diese Prinzip hat Gott so eingerichtet.
Wir leben es hier permanent.
Bei uns in den Christlichen Versammlungen an der Herstenstrasse hält keiner eine Stunde lang eine Predigt.
Nie.

"durchboxen"
Es geht nie ums durchboxen, oder habe ich was überlesen?

An welchem Verhalten erkennen wir den Geist Gottes und die Liebe Jesu bei anderen und bei uns selbst?
Wenn wir wahr sind
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Re: Halten des Sabbats

Beitragvon HaraldZ » 09.03.2010 18:52

Galater Kapitel 2 Vers 11 - 18 (Elberfelder 1905)
11Als aber Kephas nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er dem Urteil verfallen war. 12Denn bevor etliche von Jakobus kamen, hatte er mit denen aus den Nationen gegessen; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, da er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete. 13Und mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, so daß selbst Barnabas durch ihre Heuchelei mitfortgerissen wurde. 14Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg nach der Wahrheit des Evangeliums wandelten, sprach ich zu Kephas vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, wie die Nationen lebst und nicht wie die Juden, wie zwingst du denn die Nationen, jüdisch zu leben? 15Wir, von Natur Juden und nicht Sünder aus den Nationen, 16aber wissend, daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird. 17Wenn wir aber, indem wir in Christo gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist denn Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! 18Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wiederum aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter dar.


So gesehen lies man nichts einfach erst mal alles so stehen, es betraf kein persönliches Fehlverhalten, oder kein unklärbarer Streitpunkt, sondern eine klare Lehre wurde der Gefahr ausgesetzt übergangen zu werden. Wenn man es nicht sofort klärt, könnte bei vielen der Eindruck entstehen, es sei so oder/und so in Ordnung. Es gibt aber gewisse Grundwahrheiten der Bibel, über die NICHT zu diskutieren ist...zB Errettung aus Gnade/Glauben...Gottheit Jesu, Sündenvergebung durch das Blut Jesu usw.

Jedoch sehe ich es auch so, wenn man eine Frage nicht deutlich in Einmündigkeit klären kann, es besser ist, die Sache für sich erstmal stehen zu lassen, da Dauerdiskussionen zu nichts, oder selten, zu etwas gutem führen. Soweit nur meine Sicht der Dinge, wie ich es aus meiner Brüdergemeinde kenne.

Herzlichst
Harald
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