ich bin schon öfters beim Studium an folgenden Versen hängen geblieben und habe einige Fragen dazu:
| Titus Kapitel 3 Vers 4 - 7 (Elberfelder 1905) |
| 4Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, 5errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, 6welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesum Christum, unseren Heiland, 7auf daß wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben würden nach der Hoffnung des ewigen Lebens. |
1) Eine Übersetzungsfrage, vielleicht kann Peter da weiterhelfen: Elb1905 spricht von vollbrachten Werken, S2000 schreibt im Konjunktiv: "Werke...., die wir getan hätten". Was ist richtig bzw. haben oder konnten wir überhaupt vor unserer Bekehrung Werke in Gerreichtigkeit vollbracht?
2) Ist Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes ein und dasselbe nur mit unterschiedlichen Betrachtungsweisen? Oder doch zwei verschiedene Prozesse? Wenn ja, folgen die unmittelbar hintereinander?
3) V.7 Folgt das Gerechfertigt-sein durch Gnade erst nach den Dingen von V.4, also nach der Wiedergeburt oder gleichzeitig?
Vielleicht sollten uns grundsätzlich darüber unterhalten, ob es eine Abfolge gibt oder ob dies nur Segnungen sind? Was ist aber dann das grundsätzlichen auf dem die Segnungen aufbauen?
Fragen über Fragen....
Vielleicht können wir hier gemeinsam ein wenig durch die Hilfe des Geistes der Wahrheit der Schrift näher kommen.
Bin gespannt auf eure Antworten.
